Rezension: Lauren Graham - Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl (Talking as fast as I can)

Mittwoch, 22. November 2017 | 0 Comments
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Eckdaten:
Titel: Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl
Originaltitel: Talking as fast as I can
Autor/in: Lauren Graham
Genre: Roman
Seitenzahl: 256
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 24. August 2017
 Verlag: Fischer
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
Bewertung:

Inhalt:    
Ein Muss für alle „Gilmore Girls“-Fans

Ein urkomisches Memoir von Lauren Graham, der Kultschauspielerin aus “Gilmore Girls”. Durchgeknallt, liebenswürdig und voller Überraschungen: Lauren Graham verrät alles über ihre Zeit bei unserer Lieblingsserie ›Gilmore Girls‹, ihr Leben, die Liebe und wie es ist, in Hollywood zu arbeiten.

(Quelle: Fischer Verlag)


Meine Meinung: 
Jeder, der mich kennt, weiß: ich liebe die TV-Serie "Gilmore Girls"! Obwohl ich bisher noch nicht jede Folge der Serie geguckt habe (und mir auch zusätzlich noch die 4 großen 90-Minuten-Folgen fehlen), liebe ich es jedes Mal wieder aufs Neue, nach Stars Hollow zurückzukehren und meine Zeit mit den schrägen, lustigen und liebevollen Einwohnern dieser kleinen Stadt in Connecticut verbringen zu dürfen.
Ein großer Fan bin ich besonders von der Protagonistin Lorelai Gilmore, gespielt von Lauren Graham. Deshalb habe ich mich auch sehr auf das neue Buch von eben dieser Lauren Graham gefreut, welches Ende August mit einem wunderschönen Cover im Fischer Verlag erschienen ist.
In diesem Buch erzählt Lauren Graham über ihre Kindheit, ihre Jugend, Hollywood, ihre Karriere, der Liebe und natürlich über ihre Zeit am Set der "Gilmore Girls". Das Buch ist unglaublich humorvoll geschrieben. In fast jedem Satz des Buches steckte ein kleiner Witz oder Insider, und ich habe mich des Öfteren dabei erwischt, wie ich beim Lesen einen lauten Lacher von mir gegeben habe. Ich fand es unheimlich interessant, viele Details und Anekdoten aus Laurens Leben erfahren zu dürfen und habe mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt. Wie schon gesagt, ist das Buch mit sehr viel Witz und Charme geschrieben - man ist fast der Meinung, dieses Buch hätte ebenso gut von Lorelai Gilmore höchstpersönlich kommen können.
Besonders gut gefallen hat mir ebenfalls, dass das Buch durch sehr viele (zum Teil auch sehr persönliche) Bilder aufgehübscht wurde - von Laurens Kindheit bis heute. So hatte man als Leser auch "was fürs Auge".
Mit jeder Seite lernt man Lauren Graham in diesem Buch mehr kennen - und mit jeder Seite wird sie einem auch direkt noch sympathischer. Man merkt, dass auch sie ihre Ecken und Kanten hat, dass auch sie Rückschläge und Misserfolge verkraften musste und längst nicht immer nur der Sonnenschein ist. Das macht die Schauspielerin sehr menschlich und man hatte während des Lesens das Gefühl, ihr sehr nahe zu stehen. Ganz so, als ob sie die Geschichte ihrer besten Freundin erzählen würde.
Der schönste Teil im Buch war für mich ganz klar der Teil über die Zeit beim Dreh der "Gilmore Girls". Ich fand es unglaublich toll, gemeinsam mit Lauren noch einmal die Highlights aus sieben Staffeln durchzugehen. Ich habe zudem viel Neues (und Interessantes) über die Serie gelernt, was ich vorher noch gar nicht wusste. Es war einfach schön, diese Informationen von Lauren Graham höchstpersönlich zu erfahren und ich habe mich dabei erwischt, wie ich beim Lesen immer wieder sofort Lust auf die Serie bekommen habe.

Fazit:
Dieses Buch lohnt sich - und das nicht nur für "Gilmore Girls"-Fans! Lauren Graham gibt in diesem Buch sehr viele private Einblicke in ihr Leben und erzählt dabei auf unglaublich charmante und humorvolle Art und Weise. Untermalt wird das ganze noch durch viele private Bilder.
Ich war wirklich traurig, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte. Das war wirklich Lesegenuss vom Feinsten - Danke, Lauren!

Lieben Dank auch an den Fischer Verlag für die freundliche Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

5 von 5 Sternen für "Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl (Talking as fast as I can)"!

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Buchbesprechung: TICK TACK - Wie lange kannst du lügen?

Dienstag, 14. November 2017 | 1 Comment
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"TICK TACK - Wie lange kannst du lügen?" von Megan Miranda





Hallo, ihr Lieben!


Ich möchte euch heute gerne den Thriller "TICK TACK - Wie lange kannst du lügen?" (430 Seiten) von Megan Miranda vorstellen, welcher am 13. November 2017 im Penguin Verlag (Randomhouse) erschienen ist - ein Buch, welches ich in den letzten Tagen einfach nur verschlungen habe.
Aber können wir zunächst einmal über dieses wunderschöne Cover sprechen? Durch den pinken Schriftzug ist das Buch ein absoluter Eye-Catcher und die dunklen, düsteren Farben auf dem Cover passen einfach nur perfekt zu der mysteriösen Geschichte. Auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht - in dem Buch geht es nämlich um Nic, die zehn Jahre, nachdem ihre beste Freundin Corinne verschwunden ist, wieder in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Der Anlass? Eine geheimnisvolle Nachricht mit den Worten "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.". Ist damit etwa Corinne gemeint? Was ist damals genau passiert? Nic fährt also zurück in das kleine Städtchen - doch dann nehmen die grausamen Dinge erst richtig ihren Lauf...


Das Buch ist aus der Sicht von Nic erzählt, welche ich als Protagonistin wirklich toll und sympathisch fand. Dadurch, dass das Buch aus der Ich-Form geschrieben ist, ist man Nic beim Lesen wirklich nah und fiebert die ganze Zeit mit ihr mit. Auch der Schreibstil von Megan Miranda hat mir wirklich gut gefallen, er war leicht verständlich und eindringlich. Die Kapitel haben alle eine angenehme Länge, sodass man gut durch das Buch kommt und der Lesefluss nicht gestört wird.
Was ich auch toll fand, war das doch eher ungewöhnliche Storytelling. "TICK TACK" wird nämlich umgekehrt herum erzählt. Das heißt: Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 und so weiter - bis Tag 1. Diese Idee ist wirklich innovativ (ich habe noch nie einen Thriller gelesen, der so erzählt wurde), einzigartig und vor allem macht es das Buch durch diese Erzählweise einfach nur unglaublich spannend. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch durch und das Ende ließ mich einfach nur baff zurück. Hier ist nichts so, wie es scheint und eine unvorhersehbare Wendung jagt die nächste. 
"TICK TACK" ist ein echter Pageturner und eignet sich deshalb perfekt zum binge reading - glaubt mir, ihr werdet dieses Buch so schnell nicht mehr weglegen können.
Für alle Thriller-Fans oder solche die es noch werden wollen: Lesen! Es lohnt sich wirklich!

Habe ich euch neugierig gemacht? Dann guckt doch mal gerne auf der Verlagswebseite vorbei! Falls ihr das Buch schon gelesen habt, lasst mir gerne eure Meinung in den Kommentaren da.

Bis bald!
Eure Laura
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Rezension: Sebastian Fitzek - Flugangst 7A

Samstag, 11. November 2017 | 2 Comments
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Eckdaten:
Titel: Flugangst 7A
Originaltitel: Flugangst 7A
Autor/in: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 394
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2017
 Verlag: Droemer Knaur
Preis: 22,99 € (Gebundene Ausgabe)
Bewertung:

Inhalt:    
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben ...
(Quelle: Droemer Knaur)

Meine Meinung: 
Endlich! Ein neuer Fitzek! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich in den letzten Wochen auf den 25. Oktober 2017 hingefiebert habe! Kein anderer Autor schafft es, dass ich mich so sehr auf ein neues Buch freue, wie mein lieber Herr Sebastian Fitzek.
Nachdem ich von "Achtnacht" und "Das Paket", seinen letzten veröffentlichten Büchern, nur so mittelmäßig begeistert war (versteht mich nicht falsch - es waren gute Thriller, aber für Fitzek-Maßstäbe eben leider nur mittelmäßig), hatte ich mich unglaublich auf seinen neuen Geniestreich "Flugangst 7A" gefreut. Die Thematik? Klang für mich unglaublich interessant und spannend. Ich persönlich leide nicht unter Flugangst, aber ein wenig graut es mich dann doch immer, in ein Flugzeug zu steigen.
Bevor ich jetzt zur Geschichte an sich komme, möchte ich auch noch kurz auf dieses wunderschön gestaltete Cover eingehen. Kreativ, ein echter Hingucker, und absolut passend für die Story! Das muss an dieser Stelle einfach mal kurz gesagt werden.
Das Buch fing bereits "typisch Fitzek"-mäßig mit einem Prolog an, der einen unglaublich neugierig auf die weitere Geschichte macht und der einen erstmal mit tausend Fragezeichen im Gesicht zurücklässt. Relativ schnell werden dann beim Weiterlesen der Protagonist, Psychiater Mats, sowie die weiteren relevanten Charaktere Nele, Kaja, Feli und Livio eingeführt. Die einzelnen Kapitel sind dann immer aus der Sicht eines der eben aufgeführten Charaktere erzählt, was dazu führt, dass man immer genau erfährt, welche Gedanken die einzelnen Charaktere beschäftigen und was sie fühlen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist auch gewohnt Fitzek - kurze, einfache Sätze, leichte Sprache, man kommt schnell durch. Die Kapitel enden IMMER und ausnahmslos mit einem Cliffhanger - was genau wozu führt? Richtig - man möchte immer weiterlesen! Aus diesem Grund ist es einfach unmöglich, das Buch für eine kleine Pause beiseite zu legen. Es geht einfach nicht - innerhalb von 48 Stunden hatte ich das Buch dann auch (leider) wieder durch.
Ungefähr ab der Hälfte des Buches wurde mir dann klar, worauf die ganze Geschichte hinausläuft, wo der Sinn in der Geschichte und dem Geschehen steckt. Fitzek behandelt in "Flugangst 7A" wieder mal ein sehr aktuelles und relevantes gesellschaftliches Thema (auf welches man übrigens niemals kommen würde, wenn man sich das Cover anguckt und den Klappentext durchliest). Ich fand es sehr sehr gut, dass dieses Thema angesprochen wurde und habe mich dabei ertappt, meine eigenen Grundsätze und Lebensweisen noch einmal gründlich zu überdenken.
Besonders positiv ist mir dann in "Flugangst 7A" auch noch einmal wieder die gründliche Recherche seitens Fitzek aufgefallen. Man merkt als Leser einfach, dass der Autor intensive Nachforschungen anstellt und diese dann im Buch dem Leser gut, eindeutig und eindringlich nahebringen kann. Ich habe zum Beispiel unglaublich viel Neues über Flugzeuge allgemein erfahren, was ich vorher noch nicht wusste und welches mich teilweise auch echt überrascht hat.
Die Auflösung der Geschichte fand ich gelungen. Auf dem Weg zum Ende gab es wieder einmal einige unerwartete und völlig überraschende Wendungen, nicht jeder ist der, der er vorgibt zu sein und einige Ereignisse haben mich als Leser wirklich total umgehauen - einfach, weil ich niemals damit gerechnet hätte.
Alle losen Fäden werden zum Ende hin wieder sinnvoll zusammengeführt, das Ende ist rund, nachvollziehbar und trotzdem nicht weniger erschreckend und schockierend.
Nachdem ich die allerletzte Seite von "Flugangst 7A" gelesen habe, hatte ich ungelogen Tränen in den Augen (ein paar Tranchen sind dann tatsächlich sogar heruntergekullert). Zugegeben - das war absolute Premiere bei einem Fitzek-Buch. Aber Leute, ich kann es nicht erklären. Lest das Buch einfach - ich denke, ihr werdet dann verstehen, warum ich geweint habe.

Fazit:
Mit "Flugangst 7A" hat Sebastian Fitzek wieder einmal bewiesen, dass er (für mich vollkommen gerechtfertigt) zum erfolgreichsten Thriller-Autors Deutschlands zählt. Das Buch ist durchweg spannend, die Geschichte und die Charaktere total interessant, es werden wichtige gesellschaftliche Themen behandelt und angesprochen und das Ende macht einen einfach baff. Wirklich.
LESEN! Unbedingt! (Dankt mir später :-))

P.S. Vergesst auch nicht, die Nachbemerkungen des Autors zu lesen. Die lohnen sich meiner Meinung nach immer total, und ich glaube sie waren noch nie so interessant, wie jetzt bei "Flugangst 7A".

Vielen lieben Dank an Droemer Knaur für die freundliche Bereitstellung dieses Rezensionexemplares.

5 von 5 Sternen für "Flugangst 7A"!




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Frankfurter Buchmesse 2017 - Menschen, Bücher, Emotionen

Freitag, 20. Oktober 2017 | 5 Comments
Ihr Lieben!
Hinter mir liegt ein wunderschönes, aufregendes und spannendes Wochenende. Die Frankfurter Buchmesse 2017 stand an - das Jahreshighlight schlechthin für alle Bücherliebhaber unter uns! Seit genau einem Jahr habe ich mich darauf gefreut, habe täglich auf die Messe hingefiebert und mich auf all die Menschen gefreut, die ich dort (wieder)sehen würde.
Es folgt: ein kleiner Messebericht, unterfüttert mit vielen tollen Bildern! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Kommentare :-)



Freitag, 13.10.2017
Am Freitagmorgen ging das Abenteuer Messe los. Gemeinsam mit Lucia machte ich mich auf nach Frankfurt. Eigentlich hatten wir geplant, zusammen mit dem ICE nach Frankfurt zu fahren, aber Lucias Züge hatten leider so viel Verspätung, dass wir letztendlich beide alleine fahren mussten. Doof gelaufen, aber was soll man machen.
Gegen 13:15 Uhr traf ich auf dem Messegelände ein und erkundete die Hallen zunächst alleine. Da Freitag nur die Presse auf der Messe zugelassen war, waren die Hallen schön leer und man kam gut voran, ganz ohne Drängler und Ellbogen-in-die-Rippen-Stoßer.
Um 14:00 Uhr hatte ich dann mein Interview mit Sebastian Fitzek am Stand von Droemer Knaur. Obwohl wir nur 10 Minuten Zeit hatten, hat sich Fitzek ausführlich Zeit für meine Fragen genommen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich vorher ziemlich aufgeregt war, ist Fitzek doch einer meiner allerliebsten Autoren. Diese Aufregung legte sich während des Gespräches aber schnell, und am Ende machte ich noch ein paar Bilder mit ihm. Das Interview ist bereits auf meinem Blog online, also lest es euch doch gerne mal durch!

Danach irrte ich zunächst noch ein wenig alleine rum, bevor ich mich dann mit der lieben Jenny (@jennyslittleadventures auf Instagram) in Halle 4.1 traf, wo Mona Kasten gerade eine Signierstunde hatte. Wir streiften dann gemeinsam über das Messegelände, guckten uns Verlagsstände an und machten u.A. auch ein wunderschönes Lesezeichen am Thalia-Stand. Diese Lesezeichen konnte man sich selbst gestalten und kostenlos war das Ganze auch noch - mega cool!


Gegen 16 Uhr traf Lucia dann auch auf der Messe ein, und zusammen mit Jenny gingen wir weiter auf dem Gelände rum. Später traf dann auch noch die liebe Melanie dazu - ich habe mich so gefreut, dich endlich mal kennenzulernen! Und nochmal, mach dir keine Gedanken wegen der etwas stürmischen Begrüßung :-) Wir lieben dich trotzdem!
Zu viert ging es dann ab 17:30 Uhr zum Carlsen Stand zum Messe-Sundowner. Dort herrschte bereits großes Gewusel. Für Verpflegung war dort bestens gesorgt - es gab alkoholfreie Cocktails und Fingerfood. Dort trafen wir dann auch noch auf viele weitere Buchblogger wie zum Beispiel den lieben Philip von BookWalk, Lea von Liberiarium, David von BookTown oder Tami von ReadingTeabag. Alle waren super nett, man hat sich gut unterhalten, sich ausgetauscht und viele Bilder gemacht. Ganz zufällig saß am Nachbarstand auch noch die Autorin Teri Terry, zu der wir dann auch schnell gesprintet sind und ein Bild gemacht haben.

Lucia und ich haben dann ungefähr gegen 18:30 Uhr die Messe verlassen, sind dann noch in die Frankfurter Innenstadt zum Vapiano gefahren (da zu essen ist eine kleine Tradition bei uns) und kamen gegen 23 Uhr bei unserer AirBnb-Wohnung im Frankfurter Norden an. Die Bewohner waren super lieb, haben uns herzlich empfangen und wir fühlten uns sofort wohl.
Sobald wir dort angekommen waren, haben wir jedoch nicht mehr viel geschafft - es war ein langer Tag, wir waren todmüde und sind wortwörtlich nur noch ins Bett gefallen und waren dann auch sofort im Reich der Träume.

Samstag, 14.10.2017
Um 9 Uhr morgens ging es aus unserer Wohnung wieder los zur Frankfurter Messe, wo wir dann ungefähr gegen 10:30 Uhr eintrafen. Dort traf uns dann der Schlag - die Hallen waren unglaublich voll und es gab gefühlt überhaupt kein Durchkommen, man kam pro Schritt nur wenige Millimeter voran. Lucia und ich hatten es dann trotzdem irgendwann bis zum Carlsen Stand in Halle 3.0 geschafft, wo wir dann überraschenderweise auf ganz viele weitere Bookstagramer (Niko, Magali, Sarah, Sina, Linda, Melanie) trafen.
Ab 11:30 Uhr bin ich dann erstmal ein wenig mit Niko über die Messe gegangen. Wir hatten uns ein ganzes Jahr lang nicht gesehen, hatten dementsprechend also viel nachzuholen und viel zu erzählen.
Um 12:30 Uhr ging es dann zum Harper-Collins-Stand und damit gleichzeitig auch zu einem meiner Highlights auf der Messe. David, Lena und ich hatten die Wochen vorher an einem Fanvideo für die Autorin Jennifer L. Armentrout geplant. Ganz viele Fans hatten uns per Video kleine Grußbotschaften an die Autorin geschickt und diese haben wir dann alle zusammengeschnitten. Wir hatten dann die große Ehre, Jennifer L. Armentrout selbst das Video zeigen zu dürfen! Sie war unglaublich lieb und lustig, hat uns alle ein paar Mal umarmt und war ganz begeistert von dem Video. Man hat wirklich gemerkt, dass es ihr gut gefallen hat. Wir waren alle so happy und haben  anschließend noch Bilder mit ihr gemacht. Vielen Dank nochmal für die tolle Möglichkeit!

Danach hatten wir alle erstmal ein kleinen Durchhänger und brauchten eine Pause. Wir haben uns dann zusammen beim Loewe-Verlag hingesetzt und erstmal ausgeruht.
Während ein paar Leute sich dann ab 13:30 Uhr aufgemacht haben zur Signierstunde von Cassandra Clare (für mich war von Anfang an klar, dass ich mich da nicht anstellen werde wegen zu voll und so), bin ich noch ein wenig mit anderen Leuten über die Messe gegangen (besonders Halle 6.0 war toll wegen der ganzen internationalen Verlage), bevor es dann um 16 Uhr zum Bookstagram-Treffen ging, das draußen vor Halle 3.0 stattfand.
Das Treffen war einfach nur perfekt! Und es kamen gefühlt doppelt so viele wie letztes Jahr. Alle waren unglaublich gut drauf, die Sonne schien und mich haben unglaublich viele liebe Menschen angesprochen - wow! Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Mich hat es wirklich sehr gefreut, euch alle mal kennenzulernen und ein wenig mit euch zu quatschen :-) Danke dafür! Danke auch an Nils fürs Organisieren.

Nach dem Bookstagram-Treffen ging es dann ab 18 Uhr runter von der Messe und mit 19 weiteren ganz lieben Buchbloggern auf zum Ristorante Tridico in der Frankfurter Innenstadt, wo wir den Abend bei Pizza & Pasta gemütlich ausklingen lassen haben. Es war wirklich ein wunderschöner Abend! Danke an euch alle!

Gegen 23 Uhr kamen Lucia und ich dann wieder in unserer Wohnung an und waren auch einfach nur noch fertig mit den Nerven, sodass wir dann bald schlafen gegangen sind.

Sonntag, 15.10.2017
Mit dem Sonntag brach auch leider schon der letzte Messetag an. Wieder ging es um 9 Uhr raus aus unserer Wohnung und los zur Messe. Auch heute war es wieder voll, aber gefühlt nicht ganz so voll wie am Samstag.
Zunächst ging es für Lucia und mich zum Thalia-Stand, um nochmal so ein schönes selbstgestaltetes Lesezeichen zu machen. Dort trafen wir dann auch zufälligerweise auf Sabrina und auf Clara.

Nachdem wir das Lesezeichen gemacht hatten, bemerkten wir lustigerweise, dass Jennifer L. Armentrout alleine mit ihrer Assistentin direkt an uns vorbeiging. Schnell nutzten wir die Möglichkeit und machten noch ein Bild mit ihr - das war wirklich purer Zufall und wir hatten echt Glück :-)
Clara schloss sich Lucia und mir dann an und wir machten uns zu dritt los, um die Messe noch ein letztes Mal zu erkunden. Nach kurzer Zeit kam dann auch noch der liebe Niko dazu. Um kurz vor 12 Uhr gingen wir dann alle nach draußen, um noch ein paar Bilder (und Boomerangs) zu machen, wo wir dann auch noch auf Lisa, Joana und Meike stießen.

Um kurz nach 12 Uhr traf ich mich mit Sabrina im Café Caramel (so ein süßer Name!) auf eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Kurze Zeit später kam auch noch Clara dazu. Es tat gut, sich mal für ein paar Minuten auszuruhen und die Füße entspannen zu können (am ersten Tag legte ich stolze 18.000 Schritte an den Tag). Lustigerweise trafen wir drei dort auch wieder total zufällig auf die Autorin Ursula Poznanski, mit der wir dann auch erstmal ein paar Bilder machten. Sie war super lieb!
Um 14 Uhr fand dann erneut das Bookstagram-Treffen draußen vor Halle 3.0 statt, wo ich wieder viele Leute kennenlernen durfte und gaaaanz viele Bilder gemacht wurden. Es kamen nicht ganz so viele Leute wie am Samstag, aber nichtsdestotrotz war es trotzdem wieder wunderbar!
Um 15 Uhr gingen Lucia, Michelle und ich dann zusammen zum Zuschauertreffen von Maren Vivien, wo wir ein wenig mit lieben Booktubern gequatscht haben. Ab circa 15:40 Uhr stellte ich mich dann mit Lucia in der Schlange der Signierstunde von Pamela Reif an, wo wir circa 45 Minuten warten mussten, bevor wir dran kamen. Pamela war unglaublich lieb, hat sich Zeit für jeden einzelnen Fan genommen und dann mit jedem auch noch Selfies gemacht.

Danach haben Lucia, Michelle und ich uns erstmal beim Thai-Wok-Stand gestärkt und uns einfach ein bisschen ausgeruht. Drei Tage Messe machen sich irgendwann bemerkbar und irgendwann ist man dann auch einfach nur unglaublich müde und geschafft - aber natürlich positiv geschafft.
Gegen 18 Uhr haben wir dann die Messe verlassen und haben uns auf den Weg zum Frankfurter Hauptbahnhof gemacht, wo mein Zug dann gegen 19 Uhr wieder Richtung Hannover zurückfuhr. Vorher musste ich mich jedoch noch schmerzlicherweise von Lucia und Michelle trennen und verabschieden. Ich hasse Abschiede, habe ich das hier schonmal gesagt?
Alles in allem war es aber einfach eine wunderschöne Messe und ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr! Die FBM 2018 kann kommen!


Ich hoffe, der Messebericht hat euch gefallen! Wart ihr auch auf der Frankfurter Buchmesse? Wenn ja, was habt ihr dort so schönes gemacht? Wie hat es euch gefallen? Lasst mir sehr gerne einen Kommentar da, ich würde mich drüber freuen :-)

Anschließend noch ein paar weitere Eindrücke:


Bis zum nächsten Mal!
Eure Laura

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Interview mit Sebastian Fitzek

Montag, 16. Oktober 2017 | 3 Comments
Ihr Lieben!

Ich hatte auf der Frankfurter Buchmesse 2017 die große Ehre, meinen absoluten deutschen Lieblingsautor Sebastian Fitzek interviewen zu dürfen. Vielen Dank an Droemer Knaur für diese tolle Möglichkeit! Ich habe mich unglaublich darüber gefreut.
Diejenigen, die mich kennen, wissen, was für ein großer Fan ich von Fitzek und seinen Büchern bin (am 25.10. erscheint übrigens sein neuestes Buch "Flugangst 7A" - ist natürlich schon längst vorbestellt!).
Das Interview war toll - Sebastian Fitzek war unglaublich sympathisch, offen und humorvoll. Man hat ihm den Messetrubel nicht angemerkt, er war sehr entspannt und hat sich Zeit für meine Fragen genommen.
Ich hatte euch vorab bei Instagram gefragt, welche Fragen ihr an Fitzek habt. Vielen Dank für eure zahlreichen Vorschläge!
Und jetzt ganz viel Spaß beim Lesen des Interviews!



1. Steht das Ende für jedes Buch vorher ungefähr fest oder entwickelt sich im Laufe des Schreibens auch eine gewisse Eigendynamik?
Es gibt immer so zwei Phasen. Die erste Phase ist, dass ich denke, das Ende zu kennen und auch immer ein Exposé schreibe, also eine Inhaltszusammenfassung. Dann setze ich mich an das Schreiben heran, gucke in der Regel nicht mehr in das Exposé rein und merke dann spätestens nach 80 Seiten, dass die Figur ihr Eigenleben entwickelt hat und selbst alles über den Haufen schmeißt. Bei "Passagier 23" musste ich dann noch einmal von vorne anfangen, weil die Figur partout nicht auf dem Schiff bleiben wollte. Ich wollte aber keinen Hamburger Hafenkrimi schreiben, also habe ich eine neue Figur entwickeln müssen. Und das ist dann das Schöne nach 80 Seiten, dass man merkt, jetzt ist es keine Reißbrett-Geschichte mehr. Dann beginnt aber die Phase des Zweifelns, ob man jemals irgendwo ankommt. Und tatsächlich kommt man in der Regel bei einem ganz anderen Ende an, als man sich das vorher ausgedacht hat.

2. In welchem Genre würden Sie gerne mal schreiben, haben aber Angst davor?
"Noah" zum Beispiel ist ja eher innerhalb des Spannungsgenres, aber auch gleichzeitig ein globaler, weltumspannender Thriller. Wenn man in neue Bereiche eintaucht, in denen man sich vorher nicht auskennt, hat man immer zunächst ein wenig Respekt davor. Umso wichtiger ist es, dass man dann Experten hat, die das Buch lesen, nachdem man es geschrieben hat, um dann zu gucken, ob man korrekt und faktengetreu geschrieben hat. Um einfach zu gucken, ob das denkbar ist, was man da schreibt. Dann darf man sich aber auch nicht zu schade sein, das Ganze nochmal zu überarbeiten, wenn man merkt: nee, so geht's nicht.

3. Haben Sie eine gewisse Schreibroutine?
Das kann man vergleichen mit einer Sportroutine. Ich persönlich bin kein begeisterter Sportler. Ich mache das hauptsächlich, um die ganzen Kinderriegel, die ich mir zwischen den Kapiteln reinpfeife, am Ende des Buches wieder herunterzubekommen und zwinge mich dann auch wirklich zweimal in der Woche zum Sport. Da muss ich mir dann feste Zeiten setzen. Wenn ich erstmal angefangen habe, dann ist es auch gut. Dann laufe ich auch meine drei oder fünf Kilometer. Ich habe aber tausend Ausreden, um es nicht zu tun. Das ist beim Schreiben ähnlich. Insofern ist es am besten für mich persönlich, dass ich sage, nachdem die Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind, dann setze ich mich so früh wie möglich, sprich 9 Uhr, an den Schreibtisch und hoffe dann, dass irgendetwas Produktives dabei entsteht. Und das mache ich dann so lange, bis ich mindestens ein Kapitel geschrieben habe. Das ist dann nie das Kapitel so wie in der Endfassung, aber ich muss das Gefühl haben, etwas getan zu haben an dem Tag. Manchmal schreibe ich dann mehr, manchmal sitzt man auch ein paar Stunden da und merkt, das geht überhaupt nicht, aber nichts ist schlimmer als die Angst vor dem weißen Blatt, und das ist eher so ein Krampf. Gegen diesen Krampf sollte man dann anlaufen, und den löst man dann auch eben durch Schreiben. Ich setze mir also ganz klare Termine, aber innerhalb einer großen Zeitfrist. Wenn ich um 9 Uhr am Schreibtisch sitze, heißt das noch nicht, dass ich um 9 Uhr auch den ersten klugen Satz schreibe.

3. Wie viel Zeit vergeht von der ersten Überlegung für ein Buch bis zur finalen, endgültigen Fassung?
Das ist sehr weitgefasst. Ich kann schon über mehrere Ideen gleichzeitig nachdenken. Ich kann aber nicht mehrere Ideen gleichzeitig aufschreiben. Wenn ich mir so überlege, okay, das ist jetzt die Idee, die du verwirklichen möchtest, dann geht es zunächst an das Exposé. Und vom ersten Satz des Exposés bis dass das Buch dann im Regal steht, vergeht ungefähr ein Jahr.
Ich habe 2005 meine erste Transatlantik-Kreuzfahrt gemacht. 2008 habe ich in der Park Avenue über verschwundene Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen gelesen. 2012 habe ich dann die Idee zusammen gehabt. Nämlich dass ich nicht über verschwundene Passagiere schreibe, sondern über welche, die wieder auftauchen. Ich habe aber nicht von 2005 bis 2014, wo das Buch "Passagier 23" dann erschienen ist, auch wirklich an diesem Buch gearbeitet.
Manchmal hat man eine Idee für ein Buch und setzt sich sofort daran, manchmal gärt diese Idee für lange Zeit, bis man endlich merkt: ja, jetzt hast du den Zugang gefunden für ein Thema.

4. Für ein Buch wie zum Beispiel "Noah" muss man dann wahrscheinlich auch viel länger recherchieren als für andere Bücher, oder?
Ganz genau. Wenn ich über Protagonisten schreibe, die Autoren oder Radiomoderatoren sind, dann tauscht man sich aus, dann schreibt sich das so herunter. Wenn ich dann aber über einen Kernphysiker schreibe, der in einem Kernkraftwerk eine Führung macht, dann muss ich da mehr recherchieren, weil ich zum Beispiel noch nie in einem Kernkraftwerk war.

5. Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Schriftsteller geworden wären?
Ich habe lange Zeit beim Radio gearbeitet, wäre dann also wahrscheinlich Programmdirektor bei einer Radiostation geworden, was nicht das Schlechteste ist. Ich bin aber ein Mensch, der immer wieder etwas Neues ausprobieren möchte. Ich habe ja mein zweites Staatsexamen gemacht und wäre dann vielleicht auch Strafverteidiger geworden. Also das ist etwas, was mich auch sehr interessiert hat.

6. Welchen Tipp würden Sie Ihrem früheren Autoren-Ich geben?
Ich hatte wahnsinnig viel Glück. Der Tipp ist tatsächlich, dass Autoren sich selbst zunächst einmal wie eine Hauptfigur eines ihrer Romane betrachten, gerade wenn man Thriller oder Spannungsliteratur schreibt. Und jetzt sollten sie sich überlegen: wenn sie eine fiktive Geschichte mit sich selbst in der Hauptrolle schreiben, und diese Geschichte heißt "Junger Autor will ein Buch veröffentlichen, sucht einen Verlag und hat den Traum, Bestsellerautor zu werden". Wie würde diese Geschichte laufen, damit sie spannend ist, damit andere sie lesen? Würde sie so gehen, dass man sagt: der Autor schreibt ein Buch, geht auf die Buchmesse, findet 80 Verlage, die sich darum reißen, es gibt einen Vorschuss von 2 Mio. €, er zieht nach Hollywood, wo das Buch verfilmt wird und lebt in einer Villa mit einem Filmstar. Ist das die Geschichte? Nein, das ist nicht die Geschichte, und sie ist auch sehr langweilig. Warum? Weil sie unrealistisch ist und weil das keinen Spaß macht. Was ist realistisch? Autor geht auf die Buchmesse, wird von keinem angeguckt, die Idee droht, geklaut zu werden, Manuskript wird ungelesen zurückgeschickt, die Eltern sagen "Mach doch mal was vernünftiges", das Geld wird knapp, man zweifelt an sich selbst. Und irgendwann am Ende kommt dann doch der Durchbruch. Aber am Anfang fällt der Held immer wieder auf die Schnauze. Immer. Warum mögen wir die Geschichte? Weil sie realistisch ist. Und das ist wichtig zu wissen. Wenn das Manuskript ungeöffnet zurückgeschickt wird, wenn man eine schlechte Kritik bekommen hat. Dann muss man sagen: ja, so wäre das in meinem Buch mit mir als Hauptperson auch. Genau so. Und dann kann man die ganzen Rückschläge, die man bekommt, viel besser verarbeiten, weil man sich auf sie einstellt. Und dann weiß man aber am Ende auch, der Held siegt. Und darauf muss man zuarbeiten.

7. Was sind Ihre Autorenvorbilder?
Nach wie vor lese ich Stephen King sehr gerne, aber auch Michael Ende. "Die unendliche Geschichte" hat mich damals sehr inspiriert. Als Jurist bin ich John Grisham immer treu geblieben. Ich habe alles von Henning Mankell gelesen, was eigentlich so gar nicht zu mir passt, weil er eher Krimis anstatt Thriller schreibt. Im Spannungsbereich empfehle ich immer sehr gerne Michael Robotham, der eine wunderbare Krimi-Thriller-Serie ins Leben gerufen hat mit einem an Parkinson erkrankten Ermittler. Und Harlan Coben mag ich sehr, diese amerikanische Art finde ich sehr gut. Das sind so die Autoren, die ich aktuell immer gerne empfehle.

8. Zuletzt noch: wo finden Sie die Inspiration für Ihre Geschichten?
Die Ideen und Themen kommen aus dem Alltag. Oftmals reicht es, dass jemand bei mir an der Tür klingelt und ein Paket für einen Nachbarn abgeben will, den ich nicht kenne. Und dann bin ich in meiner eigenen Geschichte. Die Figuren sind häufig auch aus dem Alltag, wobei es dann nur einzelne Aspekte sind. Ich probiere immer, dass sich die Person dann selbst nicht erkennt. Weil keiner sich glaube ich in einem Psychothriller wiedererkennen möchte. Wenn, dann frage ich vorher. Außerdem will man ja eigene Geschichten und eigene Figuren entwickeln. Aber natürlich hat man bestimmte Macken und Marotten, auf die man achtet, einfach bestimmte Dinge, die man dann aufgreift. Manchmal ist es eben dann auch das Unterbewusstsein, wo man am Ende merkt: ach guck mal, da hast du ja den oder den skizziert, ohne es mitbekommen zu haben. Das Unterbewusstsein ist immer Co-Autor.


Ich hoffe, es hat euch gefallen!
Bis dann, eure Laura
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Meine ReBuy-Bestellung im September 2017

Mittwoch, 6. September 2017 | 2 Comments
*Gesponserte Produktplatzierung

Hallo, ihr Lieben!

Vor kurzem hat mich ein tolles ReBuy-Paket erreicht und ich wollte euch den Inhalt meiner Bestellung auf keinen Fall vorenthalten!


Ich bin ja schon ein langjähriger ReBuy-Fan und bestelle dort alle paar Monate immer mal wieder (was meinem SuB, seien wir mal ehrlich, leider weniger gut tut). Man kann dort alles mögliche gebraucht bekommen - egal ob Bücher, CDs, DVDs, Handys oder was auch immer. Ich benutze die Seite aber eigentlich ausschließlich für Bücherbestellungen (wer hätte es gedacht?).


Eine Funktion, die ich besonders toll an ReBuy finde: für jeden Artikel gibt es unterschiedliche Zustandsbeschreibungen - von "stark genutzt" bis "wie neu", und je neuer z.B. das Buch aussieht, desto teurer ist es natürlich auch. So kann man bei der Bestellung selbst entscheiden, wie viel einem das Buch wert ist :-)

Genug geredet! Jetzt zeige ich euch endlich die Bücher, die ich mir bestellt habe:





1. Mona Kasten - Trust Again
Ich muss ehrlich sein: ich fand "Begin Again", den ersten Teil dieser Reihe, leider nur so mittelmäßig. Da aber so viele von "Trust Again" (also Teil 2) geschwärmt haben, dachte ich mir: egal, probierst du es nochmal. Mona Kastens Schreibstil finde ich ja echt toll! Ich bin sehr gespannt. Hier gehts zum Buch!

2. Donna Tartt - Der Distelfink
Einige von euch haben bestimmt schon mitbekommen, dass "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Da steht es für mich natürlich außer Frage, dass ich auch Tartt's anderes Buch "Der Distelfink" lesen werde! Mit seinen über 1000 Seiten ist es schon ein echter Brocken, aber ich freue mich schon so sehr drauf! Hier gehts zum Buch!

3. Elle Kennedy - The Deal
Um ehrlich zu sein, weiß ich bei diesem Buch gar nicht so genau, worum es eigentlich geht. Aber erstens: Das Cover! Dieses Cover! Zweitens: ein bisschen New-Adult hat noch keinem geschadet. Und drittens: jeder, mit dem ich bisher über dieses Buch geredet habe, ist begeistert. Das sind genug Gründe, die für das Buch sprechen, oder? Hier gehts zum Buch!

4. J. Lynn - Trust in me
"Wait for you", den ersten Teil von Jennifer L. Armentrouts toller YA-Reihe, hatte mich vor rund einem Jahr komplett begeistert! "Trust in me" erzählt nun die Geschichte von "Wait for you" aus männlicher Sicht (aus Cams Sicht um genau zu sein, hach, schmacht). Ich kann gar nicht warten, in die Geschichte abzutauchen! Hier gehts zum Buch!

5. Amy Plum - Von der Nacht verzaubert
Danke Clara, dass du mich so neugierig auf dieses Buch gemacht hast! Du bist maßgeblich daran beteiligt, dass es in meinem Warenkorb gelandet ist. :-) Die Geschichte klingt unglaublich spannend, mysteriös und faszinierend - und dieses tolle Cover toppt ja wohl mal wieder alles. Hier gehts zum Buch!

6. Julia Engelmann - Eines Tages, Baby
Julia Engelmann ist Poetry-Slammerin - ein Thema, welches ich unglaublich interessant finde! Genau aus diesem Grund habe ich mir dieses Buch ausgesucht. Es ist zwar ziemlich dünn (max. 150 Seiten, glaube ich) aber ich glaube, dass es mich begeistern kann! Bin sehr gespannt drauf! Hier gehts zum Buch!


Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden mit meiner Bestellung und freue mich unglaublich auf alle Bücher! Klar sieht man am ein oder anderen Buch ein paar Gebrauchsspuren, aber damit gebe ich mich zufrieden - die Bücher sind immerhin alle gebraucht und eben nicht unbenutzt. Alle Bücher aus der Bestellung entsprachen jedoch ihren Zustandsbeschreibungen :-)
Habt ihr vielleicht eins der Bücher schon gelesen? Dann schreibt mir gerne in die Kommentare, wie sie euch gefallen haben!
Habt ihr jetzt vielleicht auch Lust bekommen, mal ein bisschen auf der Seite vorbeizugucken? Dann benutzt auf jeden Fall meinen Rabattcode ZEILENREBUY1 bei der Bestellung! Damit spart ihr 15% bei einem Bestellwert ab 25€! ♡


Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben!
Eure Laura ♡

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Rezension: Lauren Oliver - Als ich dich suchte

Donnerstag, 17. August 2017 | 1 Comment
Hallo, ihr Lieben!
Ich melde mich heute zurück mit einer neuen Rezension, und zwar zu Lauren Olivers  spannendem Buch "Als ich dich suchte"! Wenn ihr wissen wollt, wie es mir gefallen hat, dann lest einfach weiter!



Eckdaten:
Titel: Als ich dich suchte
Originaltitel: Vanishing Girls
Autor/in: Lauren Oliver
Genre: Thriller, Drama
Seitenzahl: 368
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2017
 Verlag: Carlsen
Preis: 19,99 € (Gebundene Ausgabe)
Bewertung:
Bildergebnis für 4 sterne

Inhalt:    
Die beiden Schwestern Nick und Dara sind grundverschieden und doch unzertrennlich. Bis Dara Nicks besten Freund Parker küsst. Bis zu dem Autounfall, bei dem Dara im Gesicht verletzt wird. Seitdem sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Als Dara an ihrem Geburtstag spurlos verschwindet, glaubt Nick zuerst an einen dummen Scherz. Doch Dara ist schon das zweite Mädchen, das in der Gegend verschwunden ist. Nick spürt, dass ihre Schwester in großer Gefahr ist und dass sie sie finden muss – bevor es zu spät ist.

Meine Meinung: 
Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich gefreut habe, als ich gehört habe, dass ein neues Buch von Lauren Oliver auf Deutsch übersetzt wurde. Von "Vanishing Girls" (so der Originaltitel) hatte ich vorab schon sehr viele gute Meinungen gehört; umso gespannter und neugieriger war ich also, als ich dann erfahren habe, dass es das Buch auch auf Deutsch gibt.
Kurz vorab: ich bin ein sehr großer Fan von Lauren Olivers Schreibstil. Die Autorin schreibt sehr einfach, dafür aber lebhaft und einprägsam. Man kommt wirklich sehr gut durch ihre Bücher durch, und möchte auch immer wissen, wie es weitergeht. Seitdem ich von ihrem Buch "Wenn du stirbst..." so begeistert gewesen war, hatte ich mir vorgenommen, jedes ihrer Bücher zu lesen.
So, nun zum Buch "Als ich dich suchte": Die ersten 50 Seiten fand ich ehrlicherweise leider ziemlich schleppend und langweilig. Viel ist nicht passiert. Aber klar, natürlich muss der Leser erstmal in die Geschichte hineingeführt und mit den ganzen Charakteren warm werden.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Nick sowie Dara erzählt. Durch den tollen, sehr persönlichen und intimen Schreibstil von Lauren Oliver fühlt man sich den Charakteren unglaublich verbunden und nah und taucht wirklich stark in ihre Gefühlswelt ein. Zum Beispiel habe ich sehr stark mit Nick mitgefühlt, als sie verzweifelt nach ihrer Schwester Dara gesucht hat.
Nach den ersten relativ zähen 50 Seiten nahm die Geschichte sehr, sehr schnell an Fahrt auf. Dadurch, dass die geheimnisvolle Geschichte um die Schwestern Nick & Dara immer wieder auch in Rückblenden erzählt ist, wird auch immer wieder ein anderes Licht auf die Story geworfen. Es war mir nicht ganz klar, worauf das Ganze am Ende hinauslaufen soll und warum so viel Merkwürdiges passiert, ist, was ich mir einfach nicht erklären konnte.
Ich fand es jedoch gut, dass es in dem Buch auch u.A. viele Tagebucheinträge, Listen und Ähnliches gab. Dadurch wurde das Lesen abwechslungsreicher und die intime Beziehung zu den Charakteren noch einmal vertieft.
Im Großen und Ganzen fand ich alle Charaktere (bis auf wenige Ausnahmen) in dem Buch toll. Das habe ich wirklich selten, und das ist wohl auch wieder einmal Lauren Olivers toller Erzählkunst geschuldet. Man konnte sich einfach sehr gut in alle hineinversetzen, konnte ihre Handlungen und Taten nachvollziehen. Es wirkte einfach alles sehr glaubwürdig (und das, obwohl "Als ich dich suchte" ein Jugendbuch ist, und ich kenne viele Jugendbücher, die alles andere als realistisch sind).
Nach und nach erfährt man als Leser immer mehr die erschreckende und für mich vollkommen unvorhersehbare Wahrheit der Geschichte. Gerade die letzten 100 Seiten waren so rasant, dass ich nicht einmal mitbekommen habe, wie schnell ich gelesen habe. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Das Buch war so toll, dass ich dann letztendlich sogar 320 Seiten an einem Tag (!) gelesen habe.
Wie gesagt, das Ende kam für mich vollkommen überraschend und erschreckend. Ich hatte nie im Leben mit einem solchen Ausgang gerechnet und musste mich wirklich erstmal kurz beruhigen. Wahnsinn! Ich hatte bis kurz vor Ende nicht den blassesten Schimmer, was da vor sich geht. Wow, einfach nur wow. Das Buch zeigt einem auf jeden Fall, wie einzelne, kurze Ereignisse und Momente eine ganze Welt auf einmal verändern können und danach nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Das Buch ist definitiv nicht so unscheinbar, wie es das Cover und der Klappentext eventuell vermuten lassen könnten.

Fazit:
Ich bin nur mit wenigen Erwartungen an "Als ich dich suchte" herangegangen und wurde dafür komplett positiv überrascht und geflasht! Dieses Jugendbuch hat es wirklich in sich. Besonders toll fand ich die Nähe zu den Charakteren (besonders zu Nick), die spannende und abwechslungsreiche Erzählweise sowie das vollkommen unvorhersehbare Ende der Geschichte.
Lauren Oliver überzeugt wieder einmal mit ihrem großartigen Schreibstil, wie ich finde. Große Empfehlung für alle, die auf geheimnisvolle, mysteriöse Geschichten, tollen Geschwisterzusammenhalt und starke Charaktere stehen!

Lieben Dank auch an den Carlsen Verlag für die freundliche Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

4 Sterne für "Als ich dich suchte"!

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