Rezension: Ursula Poznanski & Arno Strobel - Fremd

Montag, 30. November 2015 | 5 Comments

Eckdaten:

Titel: Fremd
Originaltitel: Fremd
Autor/in: Ursula Poznanski und Arno Strobel
Genre: Thriller
Seitenzahl: 400
 Verlag: Wunderlich (Rowohlt)
Preis: 16,99 € (Broschiert)
Link: Klick hier!
Bewertung:
http://www.alles-zu-fuss.de/media/4_sterne.png 
 
 

Inhalt:  

  Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?

Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...
 
 

Meine Meinung:

Ursula Poznanski und Arno Strobel haben zusammen einen (Psycho-)Thriller geschrieben? Waaas?! Wenn zwei meiner liebsten Autoren sich zusammenschließen und ein gemeinsames Buch schreiben, dann ist es klar, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss - ganz egal, worum es geht.
Bei diesem Thriller hatte ich jedoch das Glück, dass zusätzlich zu dieser genialen Autorenkombination auch der Klappentext super spannend klang. Zwar hatte ich schon mal ein Buch mit einer ähnlichen Thematik gelesen, doch dies störte mich nicht und ich war einfach unheimlich gespannt, welche Geschichte diese beiden Autoren da geschaffen haben.
Der Einstieg in das Buch war dann leider ziemlich ernüchternd. Die Protagonisten sind Joanna und Erik, die ein vermeintliches Ehepaar darstellen. Wie oben schon im Inhalt beschrieben, kann sich jedoch Joanna eines Abends, als Erik nach Hause kommt, nicht an Erik erinnern, nimmt ihn als Eindringling, als einen Fremden, wahr.
Das Buch ist abwechselnd aus der Perspektive von Joanna und Erik beschrieben. Obwohl beide so einen guten Einblick in ihr Gefühlsleben geben, blieben die beiden Charaktere in meinem Kopf leider doch ziemlich blass. Gestört hat mich anfangs auch, dass viele Szenen aus beiden Sichten erzählt wurden. Dies störte den Lesefluss enorm und nahm so auch leider die Spannung, da man ja schon genau wusste, was passiert - nur noch einmal aus einer anderen Perspektive erlebt. Dies änderte sich jedoch zum Glück im Laufe des Buches. 
Mit der Zeit werden weitere wichtige Charaktere in die Geschichte eingeführt und viele mysteriöse Geschehnisse häufen sich. Man fragt sich als Leser die ganze Zeit: wie hängt das alles miteinander zusammen? Was geht da vor sich? Und vor allem: Wem kann man wirklich trauen, Joanna oder Erik?
Während sich die beiden Hauptcharaktere am Anfang nicht über den Weg trauen, so schweißen sie die gemeinsamen Erlebnisse, die sie während des Buches erleben, immer mehr zusammen, und gegen Ende des Buches sind sie wirklich ein eingespieltes Team.
Wie ich schon geschrieben habe, gefiel mir der Start in das Buch leider nicht so gut - es war kaum Spannung vorhanden, und die Handlung plätscherte so vor sich hin.
Dies änderte sich extrem auf den letzten 120 Seiten - auf einmal überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird enorm spannend und sogar ziemlich actionreich.
Gemeinsam mit Joanna & Erik finden wir so als Leser immer mehr heraus, was/wer wirklich hinter der ganzen Sache steckt. Obwohl ich schon am Anfang einen Verdacht hatte und der sich dann auch noch bestätigte, so war ich doch gegen Ende sehr überrascht, da ich mit der Auflösung so nicht gerechnet hatte.
Die Idee hinter dem Buch ist auf jeden Fall mal was ganz anderes, das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil im Buch ist sehr leicht, das Buch ließ sich super flüssig lesen, was hauptsächlich an sehr kurzen Sätzen und Kapiteln lag.


Fazit:

  Nach einem eher schwachen Start mit blassen Charakteren, nahm "Fremd" mit der Zeit gewaltig an Fahrt auf und konnte mich dann letztendlich mit einem actionreichen, super spannenden Ende und sehr farbigen, gut gestalteten Protagonisten überzeugen.
Die Idee des Buches ist innovativ und neu und wurde sehr gut ausgearbeitet, ich hatte nicht damit gerechnet.
Mir hat die Autorenkombination Ursula Poznanski + Arno Strobel sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn die beiden sich erneut zusammenschließen würden!

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

4 Sterne für "Fremd"!

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Rezension: Monica Murphy - Together forever: Verletzte Gefühle

Montag, 23. November 2015 | 1 Comment

Eckdaten:

Titel: Together forever - Verletzte Gefühle
Originaltitel: Three broken promises
Autor/in: Monica Murphy
Genre: Young Adult
Reihe: Band 3
Seitenzahl: 368
 Verlag: Heyne
Preis: 8,99 € (Taschenbuch)
Bewertung:
https://liveyourlifewithbooks.files.wordpress.com/2014/09/3-sterne.jpg?w=300&h=101


Inhalt:  

 "Ich liebe Colin wie wahnsinnig, aber es haben zu viele Dämonen von ihm Besitz ergriffen. Wenn er sich mir jetzt nicht öffnet, wird er niemals der Richtige sein und der Partner, den ich brauche. Ich habe ihm einen Monat Zeit gegeben, aber jetzt gehe ich. Wenn es wirklich stimmt, wie sehr er mich liebt: Er weiß, wo er mich finden kann."


Meine Meinung:

"Verletzte Gefühle" ist der nunmehr dritte Teil der "Together forever"-Reihe von Monica Murphy. Die ersten beiden Teile der Reihe mit den Protagonisten Drew und Fable haben mir wirklich gut gefallen, da sie mal etwas anderes waren als andere YA-Bücher und mich gut unterhalten konnten.
In "Verletzte Gefühle" geht es nun erstmals nicht mehr um Drew und Fable, sondern um Jen und Colin. Die beiden haben wir bereits im zweiten Teil kennengelernt, auf der einen Seite Colin als Chef des Restaurants, in dem Fable arbeitet; auf der anderen Seite Jen als Fables Arbeitskollegin und Colins Angestellte.
 Ich fand die beiden schon im zweiten Teil als Charaktere recht spannend und hab mich deshalb sehr auf den dritten Teil gefreut.
Der Schreibstil war wie immer sehr einfach gehalten und die Kapitel wie gewohnt relativ kurz, was ein schnelles Lesen ermöglichte.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Jens und aus Colins Sicht, weshalb wir die beiden und ihre Gefühlswelt sehr gut kennenlernen. Mit der Zeit merkt man als Leser, dass beide Protagonisten viele, teils heftige Probleme mit sich herumtragen, beide darunter sehr leiden und sich dem Anderen jeweils nicht wirklich öffnen können.
Beiden ist eigentlich klar, dass sie in den anderen verliebt sind, aufgrund ihrer privaten Probleme bzw. ihrer Vergangenheit können sie dies aber nicht zugeben.
 Und genau das fand ich beim Lesen echt störend. Ich konnte manche Handlungen von Jen & Colin einfach nicht verstehen. Beide sind erwachsen und benehmen sich manchmal wirklich absolut kindisch. Es hat mich wirklich aufgeregt, dass beide zu stur und zu eigenwillig sind, um über ihre Probleme zu sprechen und sie dann gemeinsam zu lösen.
 Aus diesem Grund konnte ich, obwohl Jen & Colin in ihren eigenen Kapiteln sehr in ihre Gefühlswelt blicken lassen, keine Beziehung zu ihnen aufbauen.
Es hat mich einfach zu sehr gestört, dass sich dieses Hin und Her der beiden durch das ganze Buch zieht und sie sich für mich nicht ihrem Alter angemessen verhalten.
Weiterhin habe ich Drew & Fable wirklich vermisst. Zwar kamen die beiden immer mal wieder im Buch vor, jedoch immer nur am Rande.
Auch in "Verletzte Gefühle" gibt es viele prickelnde Szenen, auch definitiv mehr als bei Drew & Fable. Diese Szenen kann die Autorin Monica Murphy wirklich gut schreiben.
Das Ende des Buches und die Auflösung der Dinge kam mir leider viel zu abrupt und zu schnell und erschien deshalb leicht unrealistisch, fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Fazit:

  Leider wurde ich mit den Protagonisten Jen & Colin einfach nicht warm. Die Probleme, die sie mit sich herumtragen, sind zwar deutlich schwerwiegender als die von Drew & Fable (Band 1 und 2), jedoch geben sich Jen und Colin sehr stur und fressen lieber alle Probleme in sich hinein, als sie zu klären. Das fand ich als Leser irgendwann ziemlich nervtötend - leider.
Ich denke jedoch, dass ich dem 4. Teil aus der Reihe (erscheint am 14. Dezember 2015) trotzdem noch eine Chance geben werde.
 
Vielen Dank an den Heyne Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
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Rezension: Senta Richter - Opus: Die Begegnung

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Eckdaten:

Titel: Opus - Die Begegnung
Originaltitel: Opus - Die Begegnung
Autor/in: Senta Richter
Genre: Drama, Fantasy
Seitenzahl: 450
 Verlag: Self-published
Preis: 11,95 € (Taschenbuch)
Bewertung:
http://marawinter.de/wp-content/uploads/2015/10/5-Sterne.png

 

Inhalt: 

Bist du bereit, für eine aussichtslose Liebe alles zu riskieren? 
 »Man sieht sich immer zweimal im Leben«, prophezeit Marie ihrer besten Freundin. »Quatsch!«, widerspricht Ludmilla. »Darauf kann ich gut verzichten. Der Typ hat definitiv einen Dachschaden.« Kurze Zeit später stößt sie jedoch schon wieder mit dem arroganten wie anziehenden Abel zusammen. Seine grünen Eisaugen bringen sie vollkommen durcheinander. Aber warum macht er so ein Geheimnis aus seiner Herkunft? Von wem wird er verfolgt? Und welche Bedeutung hat das merkwürdige Tattoo auf seiner Brust? Die Wahrheit sprengt die Grenzen ihrer Vorstellungskraft – und bringt nicht nur sie selbst in große Gefahr.


Meine Meinung:

Als die Autorin Senta Richter mich anschrieb und mich fragte, ob ich ihren Debütroman lesen und rezensieren möchte, war ich sofort neugierig und las mir schnell den Klappentext durch. Nachdem ich dies getan hatte, war mir klar: Dieses Buch musst du lesen! Mal ganz zu schweigen von diesem wunderschönen Cover, das mir wirklich von Anfang an super gefallen hat :)
Der Einstieg in die Geschichte rund um Ludmilla und Abel fiel mir wirklich leicht. Senta Richter hat einen tollen locker-flockigen Schreibstil, der es einem angenehm machte, das Buch zu lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge - nicht zu lang, nicht zu kurz, also genau richtig.
Unsere Protagonistin Ludmilla (auch Mila genannt) war mir schon von Anfang sehr sympathisch, ich konnte mich an vielen Stellen sehr gut mit ihr identifizieren. Ich konnte mir sie in meinem Kopf sehr lebhaft vorstellen, da sie so gut ausgearbeitet wurde, sie blieb einfach nicht blass. Ähnlich erging es mir mit ihrer besten Freundin Marie sowie dem geheimnisvollen männlichen Protagonisten Abel.
Milas und Abels Wege treffen sich während des Buches auf geheimnisvolle Weise immer wieder, und wie auch Mila fühlte man sich als Leser stets magisch angezogen von Abel. Wieso verhält er sich manchmal so komisch? Was für ein Geheimnis trägt er mit sich herum? Wieso wirkt er manchmal so abstoßend?
Auch Mila fragt sich das verständlicherweise und im Laufe der Geschichte erfahren wir als Leser, genau wie Mila, häppchenweise, was es mit dem mysteriösen Abel auf sich hat, wieso er sich so gibt wie er sich eben gibt.
Mit Abels Geheimnis (ich werde natürlich nicht spoilern, welches das ist) hätte ich so nicht gerechnet. Ich hab die ganze Zeit gerätselt und mir Gedanken gemacht, doch auf die Auflösung bin ich nicht gekommen. Ich fand die Idee wirklich gut, etwas Ähnliches habe in dieser Form noch nicht gelesen. Man hat wirklich gemerkt, wie sich die Autorin viele Gedanken über das Thema gemacht und die Idee gut ausgearbeitet hat.
Gegen Ende des Buches wird es nochmal sehr spannend und auch actionreich. Insgesamt hatte ich jedoch an keiner Stelle des Buches das Gefühl, dass die Geschichte nicht vorankommt oder dass es gar langweilig ist.
 Das Buch endet mit einem gewaltigen und, das muss ich wirklich zufrieden, superfiesen Cliffhanger. Das schreit auf jeden Fall nach einem zweiten Teil! Zum Glück habe ich erfahren, dass Senta Richter bereits an Teil 2 arbeitet und kann es jetzt schon gar nicht mehr erwarten :)


Fazit:

  Senta Richter legt mit "Opus - Die Begegnung" einen absolut atemberaubenden Debütroman vor, der mit unglaublich lebhaften, farbigen Charakteren und einer originellen Idee daherkommt! Man fühlt sich einfach wohl in ihrem Buch und Mila & Abel wachsen einem unglaublich ans Herz. Ein absoluter Geheimtipp von mir! Ich hoffe, dass Buch kriegt noch die Beachtung, die es definitiv verdient! :)
Klare 5 Sterne!

Vielen Dank auch an Senta Richter für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und den freundlichen Kontakt.
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Rezension: Charlotte Link - Die Betrogene

Mittwoch, 11. November 2015 | 0 Comments

Eckdaten:

Titel: Die Betrogene
Originaltitel: Die Betrogene
Autor/in: Charlotte Link
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 640
 Verlag: blanvalet
Preis: 9,99 € (Broschiert)
Link: Klick hier!
Bewertung: 

 

Inhalt: 

Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.

Meine Meinung:

Endlich ein neuer Roman von Charlotte Link! Das dachte ich mir als erstes, als ich auf "Die Betrogene" aufmerksam wurde. Mal ganz abgesehen von diesem wunderschönen Cover (wer hätte es auch anders erwartet?!) klang auch der Klappentext mal wieder sehr verlockend. 
Wie wir es von Frau Link gewohnt sind, fällt der Einstieg in das Buch wieder einmal sehr leicht. Man fällt als Leser direkt mittendrin in das Geschehen und kommt so schnell erstmal nicht mehr vom Buch weg. 
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und einfach, die relativ kurzen Kapitel mit den sich jeweils ändernden Erzählern sorgen für eine gelungene Abwechslung.
Sehr typisch ist außerdem für jeden Roman von Link, wie eben schon erwähnt, viele unterschiedene Sichtweisen, Protagonisten und Handlungsstränge, die gegen Ende alle logisch zusammengeführt und vernetzt werden.
So lernen wir als Leser zum Beispiel die Polizistin Kate Linville kennen, die gemeinsam mit dem Detective Caleb Hale in dem Kriminalfall rund um ihren grausam vermorderten Vater ermittelt. Im Laufe der Geschichte tauchen Schritt für Schritt weitere Mordopfer auf, die alle in gewisser Weise mit Kates Vater verbunden sind.
Auf der anderen Seite wird die Geschichte rund um den Drehbuchautor Jonas Crane und seiner Familie erzählt. Jonas Crane sucht, um einem drohenden Burn-Out zu entgehen, die Abgeschiedenheit eines abgelegenen Anwesens im Hochmoor sucht. 
Die beiden voneinander unabhängigen Handlungsstränge werden in dem Sinne dann miteinander vernetzt, indem der vermutliche Mörder von Kates Vater eine abgeschiedene Zuflucht sucht und damit die Familie Crane in Gefahr bringt.
Während das Buch, das muss ich ehrlicherweise zugeben, gerade zu Beginn und in der Mitte leider ziemlich an Spannung schwächelt, machen dies die intensiven, farbigen Charakterbeschreibungen und die ebenfalls sehr detailreichen Landschaftsbeschreibungen dies größtenteils wieder wett (dafür hat Charlotte Link wirklich ein Talent, das ist unumstritten!).
Genervt hat irgendwann aber schon, dass alles so extrem ausführlich beschrieben wurde. So nahm die Geschichte einfach nicht genug an Fahrt auf und plätscherte, ebenso wie die Ermittlungen, so vor sich hin. 
Erst ab den letzten 100 Seiten wurde die Geschichte rund um Kate und die Familie Crane dann nochmal so richtig spannend. Die eigentliche Auflösung hatte ich so zwar nicht kommen sehen, fand ich dann letztendlich aber doch ziemlich schnell abgewickelt und teilweise auch an den Haaren herbeigezogen, was sehr schade war.


Fazit:

  "Die Betrogene" lebt mal wieder von gut ausgearbeiteten, tiefgründigen Charakteren, die dem Buch definitiv eine gewisse Tiefe geben. Leider zieht sich das Buch aber ziemlich hin und wird erst im letzten Sechstel so richtig spannend, vorher plätschert die Geschichte nur so vor sich hin und es passiert nicht wirklich etwas.
Die Auflösung des Falles war für mich leider zu sehr an den Haaren herbeigezogen und kam für mich persönlich zu schnell, was das Ganze einfach sehr unrealistisch machte.
Trotzdem ist das Buch für alle Krimi-Liebhaber auf jeden Fall zu empfehlen und verspricht definitiv Unterhaltung, gehört aber nicht zu den besten Romanen von der Autorin.

Herzlichen Dank an den blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Ich gebe "Die Betrogene" 3,5 von 5 Sterne.
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